Cannabis entkriminalisieren!

Wenn die Drogenbeauftragte aus Bayern glaubt,
es existiere nicht, weil der Besitz ist nicht erlaubt.
Wer Cannabis konsumieren will, das in jedem Fall,
der wird es sich besorgen, wenn auch nicht legal.

Das wollen die Bayern so auch nicht ganz verstehen,
wenn sie zum “Frühschoppen” in die Kneipe gehen.
Die Reinheit vom Bier nach dem Gebot ist garantiert,
so dass der Biertrinker nicht sein Augenlicht verliert.

Nur, ob die Reinheit der Droge ist auch garantiert
und ob man bei dem Konsum nicht gleich verliert.
Das Gewicht der Droge beim Verkauf entscheidet,
ob man, bei den Zusatzstoffen, sie besser meidet.

Die Polizei hat wichtigere Aufgabe zu garantieren
und nicht Cannabiskonsumenten zu kriminalisieren.
Geht es um Chaoten, Diebe oder sonstige Kriminelle,
dann ist unsere Polizei nicht immer sofort zur Stelle.

Sie sollten nicht Cannabiskonsumenten observieren,
sondern sich auch für andere Kriminelle interessieren.
Die Gesetze muß sich ändern, um so zu garantieren,
dass nicht nur Rauschmittelkonsumenten verlieren.

Das kollektive “maßvolle” Wiesn-Besäufnis in Bayern,
wird von der Kanzel legitimiert als ein Grund zu feiern.
Wenn man zur Wiesn demonstriert seine Manneskraft,
wieviele Maß so ein “gestandenes Mannsbild” schafft.

Auch die Aussage von der Bayern Politik-Prominenz,
die dann verwechseln das Biertrinken mit ihrer Potenz.
Sie plaudern doch über ihr Verhalten am Steuer aus,
nach wie viele Maß Bier sie fahren noch nach Haus.

Vielleicht werden es die Bayern es doch noch wagen,
das Kollektivbesäufnis als Weltkulturerbe einzutragen.
Ein Grund für die Drogenbeauftragte zu intervenieren
und sich auch für dieses Rauschmittel zu interessieren.

Ob Drogen oder Alkohol bei einer Fahrt am Steuer,
wird man damit erwischt, dann wird es richtig teuer.
So “betäubt”, hat man am Steuer nichts zu suchen!
Anstatt sollte man eine Fahrt mit dem Taxi buchen.

© Rainer Dambroth – 22.08.2021 – www.overline-poetry.de