Bauernopfer? = Bauernaufstand!

Die Landwirte sehen ihre subventionierten „Pfründe“ entschwinden,
das ist doch logisch, dass sie diese „Streichungen“ nicht gut finden.
Ich unterstütze doch sehr gerne die kleinen Landwirtschaftsbetriebe
wo man noch schafft, mit Hand, mit Herz und vor allem „mit Liebe“.
Aber leider werden vor allem Großbetriebe gefördert, die viel Land,
und gefördert wird, wo Tiermassentierproduktion kommt vom Band

Gegen die geplanten Kürzungen wurde dann Einspruch genommen,
darum sind viele Landwirte auf den Straßen zum Protest gekommen
Man kann nur hoffen, das der Dieseltreibstoff für diese private Tour,
wurde nicht subventioniert und aus der privaten Tasche bezahlt nur.
Und das Tiere nicht bei diesem Streik mussten hungern oder leiden,
denn für „wirkungsvollen Streik“ sollte man dieses doch vermeiden.

Der gern „schmutzelnde“ bayrische Ministerpräsident Markus Söder,
zeigt sich bei „Regierungsangriffen“ doch wohl jetzt nicht als Blöder?
Bei Kürzungen im Bereich Landwirtschaft war die CSU stets befangen
und hat diesen Bereich in der Vergangenheit geschickt übergangen.
Dieses Ressort war meist einem Mitglied der CSU-Partei unterstellt
und ist doch nur verständlich, dass hier eine Streichung nicht gefällt.

Die Landwirtschaft wird doch im Vorfeld vom Bürger subventioniert
und somit der realistische Preisvergleich schon einmal dabei verliert.
Denn auch Veganer subventionieren den Fleischliebhabern ihr Essen,
wenn das Tierleichenfleisch aus der „Massenqualhaltung“ gegessen.
Die Schere: „Weniger ist mehr“ zu „Billig will ich“ sich mehr spreizt,
weil immer mehr Bürgern respektloser Umgang mit den Tieren reizt.

Ein kleinerer Landwirtschaftsbetrieb ist sehr schnell umstrukturiert,
aber bei einer Tiermassenfabrik schon man viel mehr Geld verliert.
Hier ist für die finanzielle Planung wichtig eine politische Kontinuität.
Für Investitionen kommen eine Subventionsänderung meist zu spät.
Jedes „Produkt“ verdient einen wirtschaftlich angemessenen Preis,
als faire Entlohnung für den materiellen Aufwand und für den Fleiß.

© Rainer Dambroth – 21.01.2024 – www.overline-poetry.de